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Hauptschüler auf dem Weg von der Schule in die Arbeitswelt

Klar strukturierte Übergangswege treffen für immer weniger Jugendliche zu. Der von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss "traditionell" begangene Weg in die Erwerbsarbeit, der die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung unmittelbar an die Pflichtschulzeit beinhaltet, wird nur noch von einer Minderheit beschritten. Wie sehen heute die Wege der Absolventinnen und Absolventen von Hauptschulen in Ausbildung und Erwerbsarbeit aus?

Wem gelingt der Zugang in die Ausbildung? Welche Schritte zwischen Schule und Ausbildung werden gegangen? Welche Chancen und Risiken sind mit solchen Zwischenschritten verbunden? Wie verteilen sich Chancen und Risiken zwischen Mädchen und Jungen, Jugendlichen deutscher Herkunft bzw. Migrationshintergrund, Jugendlichen aus Familien mit unterschiedlichen ökonomischen, kulturellen und sozialen Ressourcen?

Antworten auf diese Fragen liefern die Ergebnisse einer vom Deutschen Jugendinstitut im Jahr 2004 begonnenen Längsschnitt-Untersuchung. Bundesweit wurden rund 4.000 Schülerinnen und Schüler im letzten Schulbesuchsjahr der Hauptschule nach ihrer Herkunft und ihren Plänen für die Zeit nach der Schule befragt. In sieben weiteren Befragungswellen wurden bis November 2006 ihre Wege durch das Bildungs- und Ausbildungssystem sowie durch Arbeitslosigkeit und ein Leben am Rande der Gesellschaft nachgezeichnet. Die Analysen dieser Wege liefern für Politik, Verwaltung und Praxis wichtige Informationen über die Lebensverläufe Jugendlicher im Übergang Schule - Beruf sowie über Stärken und Schwächen des deutschen Übergangssystems.

(Quelle: Deutsches Jugendinstitut e.V., 03.11.08)

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