Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften: Ein Modell für die Schweiz?
In der Schweiz wird intensiv debattiert, wie das dortige Bildungssystem gestaltet werden muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ähnlich wie Deutschland leidet die Schweiz an einem Fachkräftemangel in den MINT-Berufen (Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik).
Mit welchen kurz- und langfristigen Maßnahmen sich der Ingenieurnachwuchs effektiv fördern lässt, wurde auf Einladung der Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften vom 24. bis 26. September 2009 auf dem Kongress „Zukunft Bildungs- und Werkplatz Schweiz“ in Biel diskutiert.
Mit einem Impulsreferat über das „Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften“ von acatech und VDI hat Vera Lohel, Fachreferentin zum Thema bei acatech, einen Einblick in die Situation in Deutschland gegeben.
Das Projekt stößt in der Schweiz auf breites Interesse, da bislang noch keine statistischen Daten zu den Motiven und Einflussfaktoren auf die Studien- und Berufswahl und zur Attraktivität von Ingenieurberufen in der Schweiz vorliegen. Im Anschluss an den Vortrag wurde darüber diskutiert, ein Barometer auch in der Schweiz durchzuführen.
(Quelle: acatech, 28.09.2009)


