Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden
Navigation
 

Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten

Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS veröffentlicht die zweite Fortschreibung des „Hochschulrankings nach Gleichstellungsaspekten“. Seit der ersten Erarbeitung durch das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS im Jahr 2003 hat sich das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten als ein Instrument der Qualitätssicherung für Gleichstellung an Hochschulen etabliert. Wie bereits 2003 legt das CEWS auch das aktuelle Ranking mit dem Ziel vor, die Leistungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren zu vergleichen. Die regelmäßige Veröffentlichung im Abstand von zwei Jahren soll Veränderungen und Trends sichtbar machen.

Das CEWS-Hochschulranking richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und -träger in Hochschulen sowie in Bundes- und Landesministerien, Wissenschaftsorganisationen und der Politik. Die Exzellenzinitiative hat – durch das Urteil internationaler Gutachter/innen – die im internationalen Vergleich schlechte Situation für Wissenschaftlerinnen an deutschen Hochschulen deutlich gemacht, aber auch zu verstärkten Anstrengungen für mehr Gleichstellung angeregt. Dr. Andrea Löther, wissenschaftliche Mitarbeiterin im CEWS erläutert dazu: "Mit dem neuen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten und der Länderauswertung möchte das CEWS alle verantwortlichen Akteurinnen und Akteure unterstützen, die Stärken aber auch Schwächen in der Umsetzung des Gleichstellungsauftrags zu erkennen, um wirkungsvolle Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Situation von Frauen in der Wissenschaft einzuleiten oder fortzusetzen."

Wie bei der ersten Fortschreibung des CEWS - Hochschulrankings wird wiederum eine Auswertung nach Bundesländern vorgelegt. Diese soll Auskunft darüber geben, ob und in welcher Weise sich gesetzliche Vorgaben und politische Maßnahmen auf Länderebene auf die Fortschritte in der Gleichstellung an Hochschulen auswirken können. Erstmals präsentiert das CEWS mit der 2. Fortschreibung des Gleichstellungsranking die Ergebnisse einer Befragung zu Ressourcen für Gleichstellung und zu Organisationskultur.

Das Ranking beruht auf quantitativen Daten aus dem Jahr 2005. Bewertet werden die Hochschulen und Länder in den Bereichen Studierende, Promotionen, Habilitationen; wissenschaftliches und künstlerisches Personal und Professuren. Berücksichtigt werden auch Veränderungen im Zeitverlauf beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal und bei den Professuren.

Bei den Universitäten befinden sich die Freie Universität Berlin, die Georg August-Universität Göttingen, die Technische Universität München, die Universität Osnabrück und die Universität Trier in den beiden Spitzengruppen. Herausragend bewertet sind bei den Fachhochschulen die Evangelische Fachhochschule Darmstadt, die Hochschule Dresden, Fachhochschule der Evangelischen Landeskirche in Baden Freiburg i. Br., die Evangelische Fachhochschule Hannover, Fachhochschule für Kunst und Gestaltung Kiel, die Evangelische Fachhochschule Nürnberg und die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven FH. Bei den Künstlerischen Hochschulen erreichten die Hochschule für Schauspielkunst Berlin und die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe in allen bewerteten Bereichen Spitzenplätze.

In der Länderauswertung erreicht das Land Berlin die Spitzenposition. Zur Spitzengruppe zählt außerdem Niedersachsen.

(Quelle: CEWS, 11.12.2007)

T5 Jobmessen