GRS und RWTH Aachen vereinbaren Kooperation in Forschung und Lehre
Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen haben am 30. November 2009 eine Rahmenvereinbarung über eine Kooperation in Forschung und Lehre geschlossen. Der Lehrstuhl für Reaktorsicherheit und -technik (LRST) der RWTH und die GRS wollen künftig sowohl in Forschungsprojekten als auch bei der Aus- und Weiterbildung im Bereich Reaktorsicherheit zusammenarbeiten. Die Vereinbarung eröffnet die Möglichkeit gemeinsamer Forschungsprojekte auf den Gebieten der Reaktorsicherheitsforschung, der Bewertung konkreter sicherheitstechnischer Fragen sowie der Reaktortechnik.
"Ich freue mich, dass wir mit einer der führenden deutschen Technischen Hochschulen eine derartige Vereinbarung treffen konnten. Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, dass Organsiationen wie die GRS eng mit den Hochschulen zusammenarbeiten. Das gilt vor allem mit Blick auf den hohen Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs", betont Lothar Hahn, der technisch-wissenschaftliche Geschäftsführer der GRS. Prof. Hans-Josef Allelein, Inhaber des LRST, fügt hinzu: "Ich erhoffe mir eine fruchtbare Zusammenarbeit, deren Nutzen sich vor allem in der Erstellung gemeinsamer Master- und Doktorarbeiten erweist."
Neben der forschungsbezogenen Zusammenarbeit zielt die Vereinbarung auf die Unterstützung im Bereich der Aus- und Weiterbildung ab. Dazu wird Studierenden der RWTH die Möglichkeit eröffnet, bei der GRS Studien-, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Praktika durchzuführen oder im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten der GRS zu promovieren. Fachleute der GRS werden sich in Form von Gastvorlesungen sowie Beiträgen zu Vorlesungen und Seminaren an der inhaltlichen Ausgestaltung des Lehrangebots beteiligen.
(Quelle: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS)mbH, 30.11.2009)


