4ING Fakultätentage
Die vier Fakultätentage Bauingenieurwesen und Geodäsie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik haben sich zu dem Verein 4ING zusammengeschlossen, um der Stimme der Wissenschaft in obigen Bereichen ein größeres Gewicht zu verleihen. Zudem sind die aktuellen Probleme der Organisation von Forschung und Lehre weitgehend gleich.
Die 4ING-Fakultäten repräsentieren mehr als 2.000 Professoren, 10.000 wissenschaftliche Mitarbeiter und 120.000 Studierende an Universitäten in Deutschland.
4ING Fakultätentage: Aktuelle Nachrichten
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Neuer Lehrpreis für Ingenieure und Informatiker
Der Dachverband der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik 4ING und der Stifterverband loben erstmals den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik aus.
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Regelvorgaben der KMK behindern die Gestaltung von Studiengängen der Ingenieurwissenschaften und der Informatik
Durch die Bologna-Reformen wurde die Neugestaltung von Studiengängen nötig. Professorinnen und Professoren in den Fakultäten der Ingenieurwissenschaften und der Informatik waren sich ihrer großen Verantwortung bei der Umgestaltung der Studiengänge bewusst. Die Umsetzung ist daher hier weitgehend gut gelungen. Es gab in diesem Bereich auch kaum Studierendenproteste.
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Dem Ingenieurmangel begegnen, durch besondere Förderung junger Menschen mit Migrationshintergrund
Ingenieurwissenschaften - ein Sprungbrett für Menschen mit Migrationshintergrund - Auf der Tagung am 20. Mai 2010 von 10.00 bis 15.30 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin möchte 4ING über die Frage diskutieren wie Deutschland dem Fachkräftemangel begegnen und international konkurrenzfähig bleiben kann. Im Auftrag von 4ING hat Prof. Dr. Susanne Ihsen eine Potenzialanalyse von Menschen mit Migrationshintergrund für die Ingenieurwissenschaften und Informatik erstellt. Die Ergebnisse der Studie „Ingenieurwissenschaften – Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund“ werden erstmals in Berlin vorgestellt.
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Brauchen wir den Universitäts-Abschluss Diplom-Ingenieur?
Die Fakultäten der Ingenieurwissenschaften und Informatik haben die im Rahmen des Bologna-Prozesses durchgeführten Reformen für einen einheitlichen europäischen Hochschulraum so vollzogen, dass ein konsekutives universitäres Bachelor-Master-Studium einem früheren Diplomstudiengang qualitativ mindestens gleichwertig ist.
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Appell, die deutschen Hochschulen in die Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen einzubeziehen
Deutschland hat der Empfehlung des Europäischen Parlaments zugestimmt, den Europäischen Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen (EQF-LLL) als Transparenzinstrument für die internationale Vergleichbarkeit im Beschäftigungs- und Bildungssystem zu nutzen. Er soll die Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt verbessern und die Durchlässigkeit zwischen den Qualifikationsstufen erhöhen. Vorhandene nationale Qualifikationsrahmen sollten sich dabei an einem europäisch vorgegebenen Rahmenwerk, dem EQF-LLL, orientieren.
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TU9 und 4ING – „Universitäten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich für Promotionswillige mit FH-Abschluss geöffnet!“
Medienberichten zufolge hat sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung dafür ausgesprochen, den Fachhochschulen bei der Promotion mehr Rechte einzuräumen. Für herausragende FH-Institute sei ein eigenes Promotionsrecht denkbar. TU9, 4ING und ARGE TU/TH geben dazu folgende Stellungnahme ab.
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Prof. Dr. Gerhard Müller, TU München neuer 4ING-Vorsitzender
Nur mit starken universitären Ingenieurwissenschaften und Informatik kann unsere Zukunft gestaltet werden. 4ING ist kompetenter und kritischer Berater für Bildung, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zur Gewährleistung der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung.
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Wie treffe ich eine fundierte Entscheidung für ein Studium einer Ingenieurwissenschaft oder der Informatik
Die hohen Abbrecherquoten im Studium haben verschiedene Ursachen. Ein Grund ist der, dass die Studienentscheidung nicht fundiert genug getroffen wurde. Die folgenden Hinweise von 4ING für Studierende sollen dies vermeiden.
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Gute Gründe, bis zum Master zu studieren
Kein Problem, wenn es gelingt, die Akademikerquote zu erhöhen, indem es in den Ingenieurwissenschaften weitere und zusätzliche Bachelors gibt. Diese Erhöhung darf aber nicht zu Lasten der Master (bisher Diplom) gehen. Das hätte gravierende Konsequenzen. Der Bologna-Prozess verändert die Universitäten. Statt einzügiger Studiengänge bis zum Diplom gibt es jetzt das gestufte Bachelor-Master-System, wobei das frühere Diplom an Universitäten dem neuen Master entspricht.
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Ingenieurmangel, Was tun?
Am 15.7. findet an der RWTH die erste gemeinsame Plenarversammlung der 4ING-Fakultätentage statt (www.4ing.net). Es ist das erste Mal, dass die Vertreter der vier 4ING-Disziplinen an einem Tag und in einem Plenarsaal versammelt sind, um gemeinsame Probleme zu diskutieren. Alle wichtige Gründe für den gegenwärtigen Ingenieur- und Informatikermangel werden dargelegt: die Schule macht zu wenig Appetit, das Image der Ingenieurfächer könnte positiver sein, zu wenig Frauen studieren Ingenieurfächer, das gleiche gilt für soziale Aufsteiger, die Studienabbrecherquote sollte vermindert werden. Der demografische Wandel verschärft die gegenwärtige Problemlage.
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Gütesiegel für Fakultäten des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik
Frankfurt, 31.03.2008. Der Fakultätentag Maschinenbau und Verfahrenstech-nik e.V. (FTMV) beschloss in einer außerordentlichen Plenarversammlung die Einführung eines Gütesiegels des FTMV.
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Harmonisierung des akademischen Kalenders im europäischen Hochschulraum
4ING ist für die Angleichung der Semesterzeiten in Europa. Die vorlesungsfreien Räume für Forschung dürfen nicht verringert werden. Die nichttrivialen Organisationsprobleme sind zu lösen.
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OECD-Studie: Die wirklich alarmierenden Nachrichten
Im Industrieland Deutschland gibt es weniger junge Absolventen der Ingenieurwissenschaften und der Informatik als zum Ausgleich für das Ausscheiden der Älteren nötig sind. 4ING fordert ein sowohl auf Quantität als auch auf Qualität gerichtetes Aktionsprogramm. Hierbei müssen kurzfristige, mittelfristige und langfristige Maßnahmen unterschieden werden.


