Wissenschaftsrat
Gegründet am 5. September 1957 von Bund und Ländern, stellt der Wissenschaftsrat das älteste Beratungsgremium für Bundesregierung und Länderregierungen dar. Er gibt Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, Wissenschaft und Forschung.
Wissenschaftsrat: Aktuelle Nachrichten
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Wissenschaftsrat zur Studienplatzvergabe - Dialogorientiertes Verfahren unverzichtbar
Die Startverschiebung des Dialogorientierten Serviceverfahrens zur Studienplatzvergabe ist für Studienbewerberinnen und –bewerber sowie für die Hochschulen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Der Wissenschaftsrat beobachtet diese auf technische Schwierigkeiten zurückzuführende Entwicklung mit Sorge. In stark nachgefragten Studiengängen drohen Studienplätze unbesetzt zu bleiben, obwohl gerade in diesem Jahr erneut ein Studienanfängerrekord erwartet wird.
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Elektro- und Informationstechnik in Deutschland - ein leistungsstarkes Fach
Forschungsrating belegt hohe Forschungsqualität
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Wissenschaftsrat: Zwei Entscheidungen im Verfahren der institutionellen Akkreditierung
Auf seinen Frühjahrssitzungen hat der Wissenschaftsrat zwei Verfahren der Institutionellen Akkreditierung beraten. In beiden Fällen gelangte er zu einer positiven Akkreditierungsentscheidung. Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
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Wissenschaftsrat: Forschungsinfrastrukturen für die Geistes- und Sozialwissenschaften stärken
Hinsichtlich der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems ist es aus Sicht des Wissenschaftsrates notwendig, der an wissenschaftspolitischer Bedeutung zunehmenden Infrastrukturentwicklung für die Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
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Wissenschaftsrat ebnet Weg für Gründung einer neuen Universitätsmedizin in Oldenburg
Zugestimmt hat der Wissenschaftsrat der Gründung eines neuen medizinischen Standortes an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und damit der Erprobung neuer Wege in der ärztlichen Ausbildung. Er hält das Gründungskonzept, um dessen Bewertung ihn das Land Niedersachsen gebeten hatte, grundsätzlich für überzeugend und die standortspezifische Ausgangssituation für förderlich. Kennzeichnend für das Konzept ist eine enge Kooperation mit der niederländischen Nachbaruniversität in Groningen.
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Wissenschaftsrat - Strategiebildung der Mainzer Universitätsmedizin auf gutem Weg
Der Wissenschaftsrat würdigt die positiven Elemente des auf seine Empfehlung hin erarbeiteten Strategie- und Investitionskonzepts für die Universitätsmedizin Mainz.
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Wisenschaftsrat - Guter Start für geisteswissenschaftliche Zentren in Hessen
Sehr positiv bewertet der Wissenschaftsrat die Entwicklung der drei geisteswissenschaftlichen Zentren an den Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Marburg. Ihre Gründung war im Jahr 2004 gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie den drei Universitätsleitungen beschlossen worden.
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WR - Flugmedizinische Forschung und Entwicklung in der Bundeswehr muss intensiviert werden
Das Flugmedizinische Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck, das dem Bundesminister der Verteidigung untersteht, leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Flugsicherheit in der militärischen Luftfahrt.
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Drei nicht-staatliche Hochschulen vom Wissenschaftsrat akkreditiert
Mit den drei im November verabschiedeten Empfehlungen hat der Wissenschaftsrat seit 2001 insgesamt 35 Stellungnahmen zur institutionellen Akkreditierung nicht-staatlicher Hochschulen verabschiedet, davon 29 mit positivem Ergebnis. Mit der jetzt verabschiedeten Stellungnahme zur Akkreditierung der Hertie School of Governance, Berlin waren darunter insgesamt sechs Empfehlungen zu Hochschulen universitären Anspruchs (Jacobs University Bremen, Wissenschaftliche Hochschule Lahr, Universität Witten-Herdecke, Bucerius Law School, Hamburg, European School of Management and Technology, Berlin).
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Drei nicht-staatliche Hochschulen vom Wissenschaftsrat akkreditiert
Akkreditierung für Bucerius Law School Hamburg, Freie Theologische Akademie Gießen (FTA) und Business and Information Technology School (BiTS) Iserlohn.
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Wissenschaftsrat zur Hochschule für Gestaltung Karlsruhe: Innovation und Kooperation sichern hohe Ausbildungsqualität
Hochschulleitung, Lehrpersonal und Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) haben mit nachhaltiger Innovationsfähigkeit und in seltener Einigkeit und Flexibilität die Ziele der Gründungskonzeption von 1992 erfolgreich umsetzen können. Auf diese Weise ist eine attraktive und leistungsstarke Ausbildungsstätte mit außergewöhnlichem Studienangebot entstanden, die sich darüber hinaus auch durch erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit als anerkannte Kunsthochschule etablieren konnte. Die HfG Karlsruhe erfüllt nicht nur ihre Aufgaben hervorragend, sondern ist zudem aufgrund ihres besonderen Fächerspektrums, ihrer Studien- und Personalstruktur und ihres außerordentlich kooperativen Umgangsstils zu einer bemerkenswerten Bereicherung des Hochschulsystems in Deutschland geworden.
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Jacobs University Bremen und "BSA - Private Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement" in Saarbrücken vom Wissenschaftsrat akkreditiert
Die Jacobs University Bremen überzeugt den Wissenschaftsrat mit ihrem breiten Angebot an Bachelor-Studiengängen, der frühen Heranführung der Bachelor-Studierenden an Forschungsprojekte, ihrer internationalen Atmosphäre, dem großen Engagement aller Beteiligten sowie mit ihren vorzüglichen Betreuungsverhältnissen. Auch in der Forschung hat sich die Hochschule seit der Konzeptakkreditierung im Jahr 2001 gut weiterentwickelt. Das ehrgeizige Ziel einer international sichtbaren Forschungsuniversität konnte jedoch innerhalb der kurzen Aufbauzeit noch nicht realisiert werden. Mit der Benennung von fünf Schwerpunkten der Forschung und Entwicklung im Jahr 2006 hat die Universität aber einen Konzentrationsprozess angestoßen, dessen Ergebnisse in den nächsten Jahren sichtbar werden dürften.
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Wissenschaftsrat: Bachelor als akademischen Abschluss verteidigen!
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats wendet sich entschieden gegen den Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz in Eisenach vom 4./5. Juni, als neue Abschlussbezeichnung im dualen Berufsbildungssystem in Anlehnung an Hochschulgrade einen "Bachelor Professional" einzuführen. Professor Peter Strohschneider: "Der 'Bachelor Professional' erweckt den Eindruck, ein akademischer Abschluss zu sein, obwohl er das faktisch überhaupt nicht sein kann. Damit entwertet er die Abschlussbezeichnung insgesamt und stiftet Verwirrung. Das ist weder im Interesse der Auszubildenden noch ihrer potentiellen Arbeitgeber. Die Studierenden, die sich in den neuen Bachelor-Studiengängen befinden, müssen sich darauf verlassen können, dass der Bachelor als akademischer Titel geschützt bleibt."
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Wissenschaftsrat - Bessere Lehre durch Professionalisierung der Hochschullehrertätigkeit
Wissenschaftsrat empfiehlt Einführung von Professuren mit Schwerpunkt Lehre.
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Tarifeinigung der Länder - Wissenschaftsrat fordert Tarifregelungen, die die Hochschulen konkurrenzfähig machen
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und die Gewerkschaften haben sich am Freitag, 19.5.2006 auf ein neues Tarifrecht geeinigt, das auch für die Hochschulen gelten wird.
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Studiendauer in Deutschland sinkt - jedoch weiterhin große Unterschiede zwischen den Studienangeboten
Die Staatsexamensstudiengänge Rechtswissenschaften, Pharmazie und Lebensmittelchemie haben mit rund neun Semestern nach wie vor die niedrigsten Fachstudienzeiten. Am längsten dauerte das Studium mit über zwölf Semestern in Informatik, Geographie, Sozialwissenschaften und im Bauingenieurwesen. Das hat ein neuer Bericht der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates ergeben, in dem die Entwicklung der mittleren Fachstudiendauer zwischen 1999 und 2003 in den einzelnen Fächern und Studiengängen aller Hochschulen in Deutschland analysiert wird.


