Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden
Navigation
 

Der Arbeitsmarkt im November

Die nach wie vor milden Temperaturen und eine anhaltend gute Arbeitskräftenachfrage stärken den Arbeitsmarkt in Oberhausen und Mülheim nachhaltig. Die Arbeitslosenzahlen sinken aktuell in beiden Städten.

Oberhausen

Bereits zum vierten Mal in Folge sinkt die Arbeitslosenquote in Oberhausen. Im aktuellen Berichtsmonat beträgt diese 11,4 % und liegt somit 0,1 %-Punkt unter der Quote des Vormonats. Im November 2010 lag die Arbeitslosenquote bei 11,0 %.

Insgesamt waren im Berichtsmonat 12.105 Oberhausener/innen arbeitslos gemeldet, das sind 99 Personen weniger als im Oktober, aber 226 Menschen mehr als im Vorjahr.

Bei der Agentur für Arbeit Oberhausen (Versicherungsbereich) haben die Arbeitsvermittler und Arbeitsvermittlerinnen 1.994 Oberhausener/Innen betreut. Das sind 76 weniger als im letzten Monat und 253 Personen weniger als im Vorjahresmonat.

Beim Jobcenter Oberhausen (Grundsicherungsstelle) waren im Berichtsmonat 10.111 erwerbsfähige Hilfeberechtigte arbeitslos gemeldet, 23 Menschen weniger als im Vormonat und 479 mehr als im November 2010.

Auch im November gab es viel Bewegung auf dem hiesigen Arbeitsmarkt. Insgesamt sind 602 Personen aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos geworden (43 mehr als im Oktober). Hingegen konnten 506 Menschen eine Tätigkeit am 1. Arbeitsmarkt aufnehmen, 70 mehr als im Oktober.

Aktuell ist die Jugendarbeitslosigkeit leicht angestiegen. Im Berichtsmonat waren 1.168 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos, 20 mehr als im Oktober und 15 weniger als im November 2010.

Bei den älteren Menschen ist in diesem Monat hingegen ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu erkennen (minus 31). Somit sind nun 3.424 50 bis unter 65-Jährige in Oberhausen arbeitslos.

Zudem gibt es in diesem Monat mehr ausländische Arbeitslose (plus 8) und mehr schwerbehinderte arbeitslose Menschen (plus 5).

Aktuell sind 798 schwerbehinderte Arbeitslose registriert. Für diese Menschen ist es oft sehr schwierig eine neue Beschäftigung zu finden. Deswegen benötigen sie besondere Unterstützung bei der Arbeitssuche.

Die Bundesagentur für Arbeit wird vom 5. bis 9. Dezember mit bundesweiten Aktionen auf diese besondere Personengruppe aufmerksam machen, um noch mehr Arbeitgeber zu gewinnen, die behinderten Menschen eine neue berufliche Chance geben.

Im Berichtsmonat wurden den Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittlern des gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Oberhausen und des Jobcenter Oberhausen insgesamt 460 Arbeitsstellen gemeldet, das sind 83 mehr als im letzten Monat und 62 mehr als im Vorjahr. Der Bestand der ungeförderten Stellenangebote beläuft sich derzeit auf 1.220 Stellen, 57 mehr als im Vormonat und 125 mehr als im Vorjahresmonat. Der Bestand teilt sich auf in 954 unbefristete und 266 befristete Stellen. 245 Vakanzen sind Teilzeitstellen.

„Der Anstieg der Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen und die weiterhin milden Temperaturen stabilisieren den Oberhausener Arbeitsmarkt“, erläutert Heinrich Lehnert, Leiter der Agentur für Arbeit Oberhausen. „Die 1. Dezemberwoche steht bei uns ganz im Zeichen der behinderten arbeitslosen Menschen. Bei dem großen Stellenpotential sehe ich auch sehr gute Chancen für diesen Personenkreis.“

Mülheim an der Ruhr

Nachdem im letzten Monat ein Rückgang der Arbeitslosenquote in der Ruhrstadt zu verzeichnen war, ist im Berichtsmonat keine Veränderung zu nennen. Die Quote beträgt weiterhin 8,0 %, das sind 0,9 %-Punkte weniger als im November des letzten Jahres.

Zum Berichtstag waren insgesamt 6.591 arbeitslose Mülheimer/Innen registriert und somit 67 weniger als im letzten Monat und 700 weniger als im Vorjahresmonat.

Die Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit Mülheim (Versicherungsbereich) haben im Berichtsmonat 1.321 Personen beraten und betreut. Das sind 33 Personen weniger als im Oktober und 298 Arbeitslose weniger als im November 2010.

Bei der Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr (Grundsicherung) waren 5.270 erwerbsfähige Hilfeberechtigte arbeitslos gemeldet, 34 weniger als im Vormonat und 402 Menschen weniger als im Vorjahresmonat.

Auch im November herrschte auf dem Arbeitsmarkt in Mülheim eine rege Fluktuation. Insgesamt hatten sich 349 Mülheimer aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos gemeldet, 12 mehr als im Oktober. Hingegen konnten 262 Mülheimer ihre Arbeitslosigkeit durch eine Tätigkeit am 1. Arbeitsmarkt beenden.

Nach Geschlechtern betrachtet teilt sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit fast zu gleichen Teilen auf (minus 32 Männer, minus 35 Frauen).

Aktuell sind in Mülheim 193 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, das sind 21 weniger als im Oktober.

Zudem wurden im Berichtsmonat 2.273 arbeitslose Personen, zwischen 50 und 65 Jahren registriert. Das sind 24 weniger als im Vormonat und 151 weniger als im Vorjahresmonat.

Bei den ausländischen Arbeitslosen ist ein Plus von 40 Personen zu nennen. Hingegen konnten 7 schwerbehinderte Arbeitslose die Arbeitslosigkeit beenden. Dies ist besonders hervorzuheben, da es für den Personenkreis immer noch schwerer ist eine neue Beschäftigung zu bekommen. Deswegen plant die Bundesagentur für Arbeit vom 5. bis 9. Dezember die bundesweite Woche der Menschen mit Behinderungen. Besondere Aktionen und Veranstaltungen sollen bei der Arbeitssuche unterstützen und Unternehmen motivieren auch verstärkt schwerbehinderte Personen einzustellen.

Die Arbeitgeber haben den Vermittlungsfachkräften des Arbeitgeber-Service im November insgesamt 394 Arbeitsstellen gemeldet, 125 mehr als im Oktober und 108 mehr als im November des letzten Jahres. Derzeit beläuft sich der Bestand der Mülheimer Beschäftigungsmöglichkeiten auf 684 Stellen, 8 mehr als im Vormonat. Der Bestand teilt sich auf in 508 unbefristete und 176 befristete Stellen. 119 Vakanzen sind Teilzeitstellen.

„Die Zahlen sprechen für sich. Die Arbeitskräftenachfrage der Mülheimer Firmen ist nach wie vor hoch. Zum einen steht das Weihnachtsgeschäft an, zum anderen kommen die immer noch milden Temperaturen den Unternehmen zu Gute“, erläutert Heinrich Lehnert, Leiter der Agentur für Arbeit Oberhausen. „Wir möchten in der nächsten Woche vor allem auf das Potential behinderter Menschen aufmerksam machen, denn das sollte in Zeiten des Fachkräftebedarfs unbedingt genutzt werden.“

(Quelle: Arbeitsagentur Oberhausen, 30.11.2011)

T5 Jobmessen