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Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Dortmund im Dezember 2011

Es ist ein saisonüblicher, aber schwacher Anstieg zum Jahresende zu erkennen: Es gibt trotzdem gut 1.800 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote liegt 0,5 Prozentpunkte niedriger als 2010 und die Fachkräftenachfrage liegt deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote im gesamten Agenturbezirk liegt bei 11,7 Prozent, in der Stadt Dortmund bei 12,3 Prozent, in Lünen bei 10,5 Prozent und in Schwerte bei 7,1 Prozent.

Nach dem positiven Verlauf der Arbeitslosigkeit in den vergangenen Monaten haben sich die Zahlen zum Jahresende saisonbedingt leicht erhöht. So waren im Berichtsmonat in Dortmund, Lünen, Selm und Schwerte 42.703 Personen arbeitslos gemeldet. Dies sind 75 Personen oder 0,2 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich liegt die Arbeitslosigkeit nun deutlich niedriger – um 1.827 Personen oder 4,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote für den Agenturbezirk lag Ende Dezember unverändert bei 11,7 Prozent (Vorjahr: 12,2 Prozent). Im Agenturbezirk meldeten sich im Dezember 7.733 Menschen arbeitslos, knapp 400 weniger als im Vormonat. Davon kamen 2.805 aus einer Erwerbstätigkeit (Vormonat: 2.714). Gleichzeitig beendeten 2.361 Menschen wegen der Aufnahme einer Beschäftigung ihre Arbeitslosigkeit (Vormonat: 2.904).

Die Arbeitskräftenachfrage ließ zum Jahresende etwas nach, befindet sich jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Von den Arbeitgebern wurden 1.714 offene Stellen neu gemeldet (Vormonat: 1.942). Im Vorjahresvergleich lag die Zahl der gemeldeten Stellen im Dezember um rund 300 Stellen höher. Aktuell sind knapp 6.400 Stellen zur Besetzung offen – gut 40 Prozent mehr als im Dezember 2010.

„Mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit war zum Jahresende zu rechnen. Aufgrund der weiterhin milden Temperaturen fällt der Anstieg jedoch moderat aus, wie auch der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt. Dieser positive Abschluss passt zum Verlauf der letzten Monate und zeigt einmal mehr, dass sich der lokale Arbeitsmarkt noch nicht von den Auswirkungen der Eurokrise irritieren lässt“, so Astrid Neese, seit 1. Januar 2012 Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund. Sie ergänzt: „Bis zum Jahresende war die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften recht lebhaft. Dies galt wie zu erwarten für das im Dezember traditionell gut laufende Gastgewerbe, aber auch das verarbeitende Gewerbe legte bei den Stellenmeldungen noch einmal zu. Ebenfalls sehr positiv: Zum Jahresende verzeichnen wir die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit seit 20 Jahren.“

Arbeitsmarkt regional

Stadt Dortmund

Der Sinkflug der Arbeitslosenzahlen in Dortmund wurde erwartungsgemäß zum Jahresende von der saisonalen Entwicklung gestoppt. Die Zahl der arbeitslosen Menschen nahm um 196 Personen oder 0,6 Prozent auf 35.045 zu. Davon waren 6.050 bei der Arbeitsagentur und 28.995 beim Jobcenter Dortmund registriert. Im Vergleich zum Dezember 2010 liegt die Arbeitslosenzahl um rund 950 Personen oder 2,7 Prozent darunter.

Die Arbeitslosenquote für alle bei Agentur und Jobcenter gemeldeten Arbeitslosen stieg im Dezember in der Stadt Dortmund um 0,1 Prozentpunkte auf 12,3 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 12,7 Prozent. Die spezielle Arbeitslosenquote für die Agentur betrug 2,1 und für das Jobcenter Dortmund 10,2 Prozent. Im Laufe des letzten Monats meldeten sich 6.252 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos. Davon kamen 2.255 aus einer Erwerbstätigkeit (Vormonat 2.243). 1.855 Menschen konnten sich im Dezember in eine Erwerbstätigkeit abmelden (Vormonat: 2.247). Die Zahl der neu gemeldeten Stellen lag bei 1.376 (Vormonat: 1.665). Insgesamt stehen derzeit über 5.500 Stellen zur Besetzung offen, das sind 46 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Trotz der insgesamt gestiegenen Arbeitslosigkeit ging die Jugendarbeitslosigkeit (U 25) in Dortmund weiter zurück – um 1,6 Prozent (-47) auf 2.802 und damit den niedrigsten Wert seit 20 Jahren. Dagegen stieg die Zahl der Arbeitslosen über 50 Jahre um 1,0 Prozent (+98) auf 10.068. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahm ebenfalls leicht zu, und zwar um 0,7 Prozent (+116) auf 15.968.

Agentur für Arbeit Dortmund

Bei der Agentur für Arbeit Dortmund, die die Bezieher von Arbeitslosengeld I betreut, ging die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum November 2011 um 19 Personen oder 0,3 Prozent auf aktuell 6.050 zurück. Der stärkste Rückgang war erneut bei den Jüngeren zu verzeichnen: In der Agentur für Arbeit Dortmund sind im Vergleich zum November 49 Personen oder 6,5 Prozent weniger Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Im Berichtsmonat waren dies insgesamt 709. Die Zahl der Älteren zwischen 50 und 65 Jahren blieb mit einer leichten Zunahme um 0,4 Prozent (+9) auf 2.440 relativ stabil.

Die Arbeitslosenzahlen liegen mit einem Minus von 640 Personen oder 9,6 Prozent weiterhin deutlich unter den Werten des Vorjahres. Diese positive Langzeitentwicklung trifft allerdings nicht alle Zielgruppen: So stieg die Arbeitslosigkeit bei Personen über 55 Jahren leicht an (+16 Personen oder 0,9 Prozent), ebenso die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten.

Jobcenter Dortmund

Ein leichtes Plus bei der Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis des II. Sozialgesetzbuches (SGB II) meldet das Jobcenter Dortmund. Waren im November 2011 noch 28.780 Menschen arbeitslos, so sind es im Dezember 2011 28.995. Dies entspricht einer Zunahme von 215 Personen oder 0,7 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen liegt Ende 2011 um 318 Personen oder 1,1 Prozent niedriger als Ende 2010.

„Der Winter meldet sich dieses Jahr nicht nur klimatisch zu einem späteren Zeitpunkt, auch der saisonale Ausschlag der Zahl der Arbeitslosen kommt später als in den Vorjahren“, kommentiert Frank Neukirchen-Füsers die Zahlen. „Die Zahl der Abgänge in den Arbeitsmarkt war im Dezember leicht rückläufig und korreliert mit der Tatsache, dass aufgrund der geringer werdenden Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Jahr 2011 17,2 Prozent weniger Menschen im zweiten Arbeitsmarkt beispielsweise in Ein-Euro-Jobs Aufnahme fanden.“

Rückläufig war die Zahl der arbeitslosen Ausländer. Sie ging von 7.753 auf 7.710 Personen zurück, ein Minus von 0,6 Prozent. Auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen sank. Sie reduzierte sich um 6,3 Prozent und fiel von 446 im November auf 418 im Dezember 2011.

Aufgrund der rückläufigen Fördermöglichkeiten wurden die statistisch relevanten Unterbrechungen der Langzeitarbeitslosigkeit geringer, so dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter ansteigt. Im Dezember 2011 betrug die Zahl der Langzeitarbeitslosen 14.866 und lag um 132 Personen über der Zahl des Vormonats, die 14.734 betrug (+0.9 Prozent).

Ebenso nahm die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten zu. Waren im November noch 2.151 Personen in dieser Zielgruppe arbeitslos, so waren es im Dezember 2011 2.199. Dies entspricht einer Zunahme von 48 Personen oder 2,2 Prozent.

Die Zahl der älteren Arbeitslosen in der Gruppe der 50- bis unter 65-Jährigen nahm um 89 Personen oder 1,2 Prozent und betrug im Dezember 7.628 Personen. Die Zahl der älteren Arbeitslosen in der Gruppe der 55- bis unter 65-Jährigen stieg um 62 Personen (1,6 Prozent) auf 3.890.

Lünen und Selm

Der Lüner Arbeitsmarkt hielt bis zum Jahresende seine gute Form und trotzte dem saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Das Jahr 2011 endete mit einem erneuten Rückgang der Arbeitslosigkeit. So waren am Ende des Berichtsmonats in Lünen (4.780) und Selm (1.131) insgesamt 5.911 Personen arbeitslos gemeldet. Davon waren 1.120 bei der Arbeitsagentur Lünen und 4.791 beim Jobcenter Kreis Unna gemeldet. Im Vergleich zum November ging die Arbeitslosigkeit um 136 Personen oder 2,2 Prozent zurück, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 672 Personen oder 10,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat auf 10,5 Prozent – das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Im Vorjahr betrug die Quote 11,7 Prozent.

Die Arbeitslosenquote für die Agentur betrug 2,0 Prozent und für das Jobcenter 8,5 Prozent. Im Laufe des letzten Monats meldeten sich 1.131 Männer und Frauen (Vormonat 1.162) erstmals oder erneut arbeitslos. Davon kamen 414 aus einer Erwerbstätigkeit (Vormonat: 347). Im gleichen Zeitraum beendeten 397 Personen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung (Vormonat 499). Die Zahl der neu gemeldeten Stellen lag im Dezember bei 232 (Vormonat: 173). Aktuell sind noch 571 offene Stellen zu besetzen, 180 Stellen mehr als im Vorjahresmonat.

Lünen:

In der Stadt Lünen waren im Dezember 4.780 Menschen arbeitslos gemeldet, davon 882 Personen bei der Agentur für Arbeit und 3.898 beim Jobcenter. Im Vergleich zum Vormonat ging die Arbeitslosigkeit um 138 Personen oder 2,8 Prozent zurück. Im Vergleich zum Dezember 2010 lag die Arbeitslosigkeit deutlich um 538 Personen oder 10,1 Prozent niedriger.

Selm:

Insgesamt waren im Dezember in Selm 1.131 Menschen arbeitslos gemeldet, davon 238 Personen bei der Agentur für Arbeit und 893 beim Jobcenter. Im Vergleich zum November 2011 stieg die Arbeitslosigkeit um 2 Personen oder 0,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosigkeit um 134 Personen oder 10,6 Prozent darunter. Aktuell sind der Agentur für Arbeit Dortmund in Selm rund 50 offene Stellen gemeldet. Schwerpunkt ist der gewerbliche/produzierende Bereich, hier besteht ein hoher Kräftebedarf an Karosserie- und Fahrzeugbauern, Kraftfahrzeugmechatronikern und Kraftfahrzeugelektrikern. Gesucht werden u. a. weiterhin Berufskraftfahrer, Flachglasmechaniker, Kraftfahrzeuglackierer, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Frisöre sowie Kräfte für das Gastgewerbe gesucht.

Agentur für Arbeit Lünen

Für die Agentur für Arbeit Lünen, die die Lüner und Selmer Bezieher von Arbeitslosengeld I betreut, bedeutet die aktuelle Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat einen leichten Anstieg um 12 Personen oder 1,1 Prozent. Damit sind bei der Agentur in Lünen Ende Dezember 882 Personen und in Selm 238 Menschen (insgesamt 1.120) arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2010 sind dies 122 Personen oder 9,8 Prozent weniger.

„Selbst im Dezember mussten wir keine steigenden Arbeitslosenzahlen verzeichnen, das ist eine sehr gute Nachricht zum Jahresabschluss. Mit der weiter zurückgehenden Arbeitslosigkeit unterscheidet sich die Entwicklung in Lünen von Dortmund und Schwerte. Da auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bislang ungebrochen hoch ist, können wir mit einem guten Gefühl und von einer soliden Basis ins neue Jahr starten. Natürlich werden wir schauen müssen, wie sich die Eurokrise weiterentwickelt und welche Auswirkungen sie zeigt.

Aber der grundsätzliche Trend, der sich bereits in 2011 abgezeichnet hat, wird weiter Gültigkeit besitzen: Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Mitarbeitern wird weiter zunehmen. Schon heute ist, wer aktuell qualifiziert ist, sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt. In einigen Berufen wird es in Zukunft noch schwieriger werden, offene Stellen schnell zu besetzen. Hier müssen in Zukunft Menschen ohne Berufserfahrung, Ältere, Berufsrückkehrer, die eine Familienphase hinter sich haben, oder auch Personen mit Handicap noch stärker eine Chance in den Unternehmen erhalten“, so Barbara Schmidt, Leiterin der Agentur für Arbeit Lünen.

Jobcenter Kreis Unna – Lünen und Selm

Die Anzahl der Arbeitslosen aus dem SGB II-Bereich in Lünen und Selm hat sich im Dezember 2011 weiterhin rückläufig entwickelt. Sie sank im Vergleich zum Vormonat um 148 auf 4.791 Personen (- 3,0 Prozent). Von der anhaltend guten konjunkturellen Lage profitierte dabei besonders die Personengruppe der Langzeitarbeitslosen, deren Anzahl im aktuellen Monat um 81 Personen (auf 2.725) abnahm. „Auf Grund der weiterhin stabilen Wetterlage und des ausbleibenden Wintereinbruchs konnten auch im Dezember Tätigkeiten im Außenbereich fortgeführt werden. Hinzu kamen Saisontätigkeiten im Einzel- und Versandhandel, die kurzfristig neue Arbeitseinsätze für unsere Kunden geschaffen haben“, bewertet Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, den Rückgang der Arbeitslosen.

Schwerte

Das Jahr 2011 endet für den Schwerter Arbeitsmarkt mit leicht steigenden Arbeitslosenzahlen und damit einer saisonal üblichen Entwicklung. Ende Dezember waren in Schwerte insgesamt 1.747 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 15 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im November. Bei der Arbeitsagentur Schwerte waren 471 Menschen arbeitslos gemeldet und beim Jobcenter Kreis Unna 1.276. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit deutlich um 197 Personen oder 10,1 Prozent gesunken.

Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember wie im Vormonat 7,1 Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie 0,8 Prozentpunkte höher. Die spezielle Arbeitslosenquote für die Agentur lag bei 1,9 Prozent, für das Jobcenter Kreis Unna in Schwerte bei 5,2 Prozent.

Im Laufe des letzten Monats meldeten sich 350 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos (Vormonat: 370), davon kamen 136 (Vormonat: 124) aus einer Erwerbstätigkeit. Im gleichen Zeitraum konnten sich 109 Personen wegen einer Arbeitsaufnahme abmelden (Vormonat: 158). Die Zahl der neu gemeldeten Stellen lag im Dezember bei 106 (Vormonat: 104). Insgesamt standen 274 Stellen (Vormonat: 298) zur Besetzung offen, knapp ein Fünftel mehr als im Vorjahr.

Agentur für Arbeit Schwerte

Die Agentur für Arbeit Schwerte verzeichnet im Dezember bei den dort gemeldeten Kurzzeitarbeitslosen kaum eine Veränderung. Mit 471 Arbeitslosen sind 0,2 Prozent oder 1 Person mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Der Vorjahresvergleich fällt dagegen positiv aus: Im Dezember lag die Arbeitslosigkeit um 75 Personen oder 13,7 Prozent unter den Vorjahreswerten.

„Mit dem üblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresende war zu rechnen. Dieser hat saisonale Gründe und trübt nicht die insgesamt gute Bilanz des Jahres 2011. Der Schwerter Arbeitsmarkt hat sich gut von der letzten Krise erholt und konnte vom konjunkturellen Schub der letzten Monate profitieren. Die Arbeitslosenzahlen befanden sich den größten Teil des Jahres unter der 2000er-Marke. Ob der Rückgang weiter anhält, wird die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Monate zeigen. Unabhängig von konjunkturellen Schwankungen werden jedoch gut ausgebildete Menschen immer ihre Chance auf dem Arbeitsmarkt finden. Daher müssen und werden wir noch stärker bei den Schwerter Arbeitgebern dafür werben, auch Bewerber, die vielleicht erst auf den zweiten Blick überzeugen, in die Auswahl einzubeziehen. Denn dies ist ein guter Weg, um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen“, betont Oliver Reinert, Leiter der Agentur für Arbeit Schwerte.

Jobcenter Kreis Unna – Schwerte

Die Anzahl der Arbeitslosen im SGB II-Bereich nahm in Schwerte im Dezember 2011 leicht zu. Waren im November noch 1.262 Personen arbeitslos gemeldet, so ist die Anzahl im Folgemonat um 14 Personen (+1,1 Prozent) auf 1.276 gestiegen. Erfahrungsgemäß führen die Wintermonate zu einem merklichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. „Dieser blieb auf Grund der milden Witterungsbedingungen zwar aus, dennoch registrieren wir eine leichte Zunahme. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten“, so Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep. Die Anzahl der in Schwerte arbeitslos gemeldeten Männer hingegen nahm im Vergleich zum Vormonat von 646 auf 636 Personen ab (-10). Der Vorjahreswert von 739 gemeldeten Männern entwickelte sich hier sogar um 103 Personen rückläufig (-13,9 Prozent).

(Quelle: Arbeitsamt Dortmund, 03.01.2012)

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