Fock trifft Entscheidung: 500 Arbeitsgelegenheiten zum 28.03.2012
Vermittlung und Qualifizierung haben weiterhin Vorrang für den einzelnen Kunden.
Die in dem Arbeitsmarktprogramm 2012 von Stadt Hamburg und Arbeitsagentur Hamburg festgelegte Anzahl von Arbeitsgelegenheit (AGH) in Höhe von 3.900 für das kommende Jahr, wird ab dem 28.03. 2012 bis Jahresende um weitere 500 Plätze aufgestockt. Möglich geworden ist dies durch ergänzende finanzielle Mittel des Bundes in Höhe von etwa 10 Millionen Euro, die für arbeitsmarktpolitische Instrumente einzusetzen sind.
„Die Entscheidung, wie die finanziellen Mittel für aktive Arbeitsmarktinstrumente in Jobcentern einzusetzen sind, bestimmt nach dem Gesetz die Bundesagentur. Um dies so effektiv wie möglich zu erreichen, analysieren wir die Kundenprofile des Jobcenters und blicken auf die Entwicklung des Hamburger Arbeitsmarktes, um möglichst viele arbeitslose Menschen individuell und bedarfsgerecht zu fördern. Seit Anfang 2005 laufen diese Abstimmungsprozesse in sehr enger Kooperation zwischen der Hansestadt Hamburg (zuständig ist die BASFI) und der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg“, erklärt Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg.
Fock betont aber gleichzeitig, dass die Vermittlung in Arbeit, die berufliche Qualifizierung, Eingliederungszuschüsse, die Beauftragung Dritter für die Vermittlung, Vermittlungsgutscheine, Einstiegsgeld oder besondere Vermittlungsprojekt für bestimmte Personengruppen (jüngere unter 25 Jahre oder ältere Arbeitslose über 50 Jahre oder Frauen) absoluten Vorrang haben müssen.
Dabei blickt Fock auch auf die gute Arbeitsmarktentwicklung des endenden Jahres, von der mehr und mehr Kunden des Jobcenters profitieren. So haben seit Jahresanfang bis Ende November etwa 25.000 Kunden eine Arbeitsstelle angenommen, sich selbständig gemacht oder eine Ausbildung angetreten.
„Für einen Arbeitsaufnahme ist immer der direkteste Weg zu nehmen, idealerweise durch ein Praktikum im Betrieb und der anschließender Arbeitsaufnahme! Da dies aber nicht immer funktionieren kann, sind besonders die Arbeitsgelegenheiten geeignet, Hamburger Kunden des Jobcenters persönlich –und sozialpädagogisch betreut- an verschiedene Tätigkeiten heranzuführen. Sie benötigen aufgrund persönlicher Herausforderungen innere Stabilität, gesellschaftliche Teilhabe und ein Gefühl, etwas Produktives zu leisten“, ergänzt Fock und verweist dabei auch auf die beauftragte IAB-Studie (siehe Anlage) zu den Arbeitsgelegenheiten in Hamburg.
Die Vergabe der zusätzlichen 500 AGH-Plätze läuft über ein Antrags- und Bewilligungsverfahren, welches im Jobcenter team.arbeit.hamburg durchgeführt wird. Hinweise zum Verfahren werden bis Ende Dezember 2011 auf der Homepage des Jobcenters team.arbeit.hamburg (www.team-arbeit-hamburg.de) veröffentlicht.
(Quelle: Agentur für Arbeit Hamburg, 22.12.2011)


