Ausbildungs- und Arbeitsmarkt kennt keine Grenzen: Informatives Programm bei der Ausbildungsmesse
Nicht alle derzeitigen Abschlussschüler werden künftig in Deutschland arbeiten. Immer mehr Oberpfälzer finden interessante Arbeitsmöglichkeiten im Nachbarland Tschechien. Bei der Ausbildungsmesse in Weiden hatte Karin Hartung, EURES-Beraterin bei der Agentur für Arbeit in Weiden, kompetente Referenten zu diesem Thema gewonnen, das in unserer Region eine immer größere Rolle spielt Bewusstsein schaffen, Sprachkompetenz erwerben und angebotene Möglichkeiten nutzen, sind die Schlüssel für grenzüberschreitenden Erfolg. Dazu präsentierten die Schüler der Realschule Vohenstrauß und der Partnerschule aus Stříbro ihr zwei Jahre dauerndes Comenius-Projekt zu den grenzüberschreitenden Entwicklungen infolge des Autobahnbaus.
Die Studiengänge „Sprachen, Management und Technologie“ erläuterte Dr. Ladislava Holubová von der HAW Amberg-Weiden. Das grenzüberschreitende Ausbildungsprojekt „Deutsch-tschechische Fachklasse zum/zur Industriemechaniker/in wurde von YOUCOMP Weiherhammer vorgestellt. Lisa Minet von TANDEM Regensburg referierte über freiwillige berufliche Praktika während der Ausbildung im Nachbarland. Wie man am Problem der Anerkennung der unterschiedlichen Ausbildungs- und Berufsbildungsabschlüsse arbeitet, stellte Ludwig Rechenmacher, Abteilungsleiter der HK Niederbayern-Oberpfalz, dar. Ein Plädoyer für das Erlernen der tschechischen Sprache gab Rechtsanwalt Arthur Braun ab, der eine Kanzlei in Prag betreibt. Welche Möglichkeiten zu grenzüberschreitenden Aktivitäten und Projekten es gibt, erläuterte Alexander Dietz von der EUREGIO EGRENSIS. Die Ausführungen zu den sieben Vorträgen wurden für die Gäste aus dem Nachbarland ins Tschechische übersetzt.
(Quelle: Agentur für Arbeit Weiden, 13.10.2011)


