MdB Dorothee Bär informiert sich über die aktuelle Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt
Die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär im Gespräch mit der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schweinfurt Dorothee Bär (CSU), Abgeordnete im Deutschen Bundestag und stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union Deutschland informierte sich bei einem Besuch in der Agentur für Arbeit Schweinfurt über die aktuelle Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt. Im Fokus standen dabei die Landkreise ihres Wahlkreises, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge. Insbesondere die Situation der Jugendlichen war für Bär, die auch familienpolitische Sprecherin ihrer Bundestagsfaktion ist, von besonderem Interesse. Thomas Stelzer, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, und Peter Siegl, Geschäftsführer für den operativen Bereich der Arbeitsagentur konnten ihr dazu eine durchaus erfreuliche Entwicklung aufzeigen.
So sank die Jugendarbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk von 7,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2006 auf aktuell 2,6 Prozent im Juni 2011. In diesem Monat übertraf auch erstmals seit Jahren die Zahl der noch unbesetzten Ausbildungsstellen die der noch unversorgten Bewerber.
Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass den Themen Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungsstellenmarkt unverändert große Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels sei es oberstes Ziel, möglichst jeden Jugendlichen eine Berufsausbildung absolvieren zu lassen. In diesem Zusammenhang zeigte sich die Bundestagsabgeordnete beeindruckt von dem vielfältigen Angebot der Arbeitsagentur und der Jobcenter zur Unterstützung leistungsschwächerer Jugendlicher.
Insgesamt wandte die Agentur für Arbeit Schweinfurt im letzten Jahr dafür rund 11 Millionen Euro auf. Unter anderem wurden damit finanziert: 427 Plätze in „Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen“ (BvB) zur Hinführung schwächerer Jugendlicher an die Anforderungen des Ausbildungsstellenmarktes, 360 Plätze für „Ausbildungsbegleitende Hilfen“ für Auszubildende mit Schwierigkeiten bei der Bewältigung des theoretischen Lernstoffs („Nachhilfe“ für Auszubildende) und 140 Plätze im Jahr 2010 sowie 90 Plätze im Jahr 2011 für die Förderung von außerbetrieblichen Ausbildungen. Ebenfalls erhebliche finanzielle und personelle Aufwendungen galten der Unterstützung der Jugendlichen bei der Wahl des richtigen Berufes durch gemeinsame Veranstaltungen mit den Schulen und den Kammern für eine vertiefte Information über die Ausbildungsberufe.
(Quelle: Arbeitsamt Schweinfurt, 21.07.2011)


