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Mit familienfreundlicher Personalpolitik dem Fachkräftemangel trotzen

Beeindruckt davon, wie ein kleines Unternehmen wie die Firma TLA, Transport Logistik Agentur GmbH durch familienfreundliche Maßnahmen dem Fachkräftemangel ein Schnippchen schlägt, zeigte sich der Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Amberg, Franz Elsner.

Gemeinsam mit der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Dorothea Seitz-Dobler hatte sich der Leiter der Amberger Agentur für Arbeit nach Ursensollen aufgemacht, um sich vor Ort ein Bild über das Vorzeigeunternehmen im Bereich familienfreundliche Personalpolitik zu machen.

Im Februar dieses Jahres war das Unternehmen von der Metropolregion Nürnberg in der Kategorie „Kleine Arbeitgeber bis 50 Mitarbeiter“ durch die Vertreterin der Bertelsmann Stiftung - Liz Mohn ausgezeichnet worden.

„Die Idee für eine Bewerbung kam von einer Mitarbeiterin unseres Betriebes“, erzählt Norbert Luber, Geschäftsführer der TLA und fährt fort „sie wollte darauf aufmerksam machen, in welcher tollen Firma sie arbeitet“.

Unter 163 Bewerbungen einen ersten Platz zu machen, hält auch Agenturleiter Franz Elsner für eine reife Leistung.

„Unser Kapital sind unsere Mitarbeiter“, das ist die Devise des 53-jährigen Firmeninhabers.“ Flexible, lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle, sowie die Möglichkeit des Home-Office seien bei der TLA schon lange umgesetzt. Zuschüsse zur Kinderbetreuung, bei Heirat oder Fahrtkostenzuschüsse runden dieses positive Bild ab.

Eine Familienbeauftragte des Betriebes, die sich um die privaten Befindlichkeiten der Belegschaft kümmert, ist bei uns selbstverständlich, erklärt Mitarbeiterin Helga Riehl und fährt fort „es ist auch möglich in den Ferien seine Kinder mitzubringen, wenn man keine Betreuung hat.“

„Gerade diese familienfreundlichen Maßnahmen machen es möglich, dass 50 Prozent der Führungskräfte Frauen in Teilzeit sind“; freut sich die Beauftragte für Chancengleichheit Dorothea Seitz-Dobler, die das Unternehmen über das Bündnis für Familie Amberg kennenlernte.

Nach der Bedeutung dieser familienfreundlichen Maßnahmen für das Unternehmen gefragt, kann Norbert Luber eine hohe Motivation und Produktivität der Mitarbeiter, die Steigerung der Attraktivität der Firma gegenüber Mitbewerbern und eine gegen Null gehende Fluktuation aufzählen.

Diese mitarbeiterorientierte Politik, lobt die Beauftragte für Chancengleichheit Dorothea Seitz-Dobler sollte anderen Unternehmen als Beispiel dienen, denn mit Betrieben wie der TLA gewinnt die ostbayerische Region an Stärke .

Mit dem geplanten Neubau im Ursensollener Gewerbepark beweist Norbert Luber, der die TLA vor 20 Jahren gegründet hat, Standorttreue.

In Zukunft treu bleiben, will der rührige Unternehmer, auch einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik. Bereits geplante Maßnahmen sind Ernährungsberatung, die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und die Ausweitung von Home-Office-Plätzen.

(Quelle: Arbeitsagentur Schwandorf, 01.12.2011)

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