Jobs in Europe - Arbeiten im europäischen Ausland
Chancen für junge Akademiker: Informationen dazu gibt es am 6. Dezember an der Rosenheimer Hochschule
Trotz der Finanzkrise in einigen europäischen Ländern ist der Austausch von Gütern und Dienstleistungen Fakt, gleichzeitig aber auch enorm wichtig für die Exportnation Deutschland. Um Absatzmärkte außerhalb Deutschlands zu erschließen, sind nicht nur wettbewerbsfähige Produkte erforderlich, sondern auch Kenntnisse über Sprache, Kultur, Mentalität und Gewohnheiten potenzieller Kunden.
Idealerweise sollten daher nicht nur Studenten, sondern auch junge Akademiker, für eine befristete Zeit ins europäische Ausland gehen, um dann als qualifizierte Kräfte für deutsche Unternehmen tätig zu sein. Die Agentur für Arbeit führt daher am 6. Dezember an der Hochschule Rosenheim, eine öffentliche Veranstaltung unter dem Titel „Jobs in Europe – Your dream come true“ durch. Alle Interessierten haben hier die Möglichkeit, erste konkrete Einblicke in Chancen zu erhalten, die sich durch ein internationales Engagement ergeben. Unterschiedliche Referenten sind geladen und stehen anschließend auch für Fragen zur Verfügung. Beginn der Veranstaltung ist um 17:30 Uhr. Die Vorträge finden im Audimax der Hochschule (B 0.23) statt
Ab 17.45 Uhr starten die Vorträge. Es beginnt Dipl.-Ing. Luisa Liguori. Unter der Überschrift „ACADEMY MEETS ENGINEERING“ schildert sie ihre Erfahrungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Liguori studierte an der Technischen Universität Mailand „Chemie Ingenieurwesen“. Sie konnte sich dabei technische Fähigkeiten und Methoden für die Konzeption, Gestaltung und Entwicklung industrieller Prozesse und Kenntnisse der benötigten Anlagen und Produkte aneignen.
Ab 1999 war Liguori an unterschiedlichen Projekten im Bereich der Versorgungs- und Reinraumtechnik in Italien, Frankreich und Deutschland beteiligt. Seit Anfang 2011 arbeitet sie in der Anwendungstechnik und Order Fullfillment bei der Firma Ferchau Rosenheim.
Der zweite Vortrag beginnt um 18.15 Uhr mit dem Thema „Leben und Arbeiten in Europa – Tipps und Hintergründe“. Entgegen der Ankündigung im Flyer übernimmt Gudrun Pieper von der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit) diesen Part. Es gibt Antworten auf so Fragen wie: Wie findet man Stellen im Ausland? Wie bewirbt man sich? Werden alle deutschen Studienabschlüsse im Ausland anerkannt? Was ist mit den Sozialversicherungen, wenn man ins Ausland geht?
Ab 18.45 Uhr stellt Otto Hosp vom Arbeitsmarktservice (AMS) Innsbruck den österreichischen Arbeitsmarkt vor.
(Quelle: Agentur für Arbeit Rosenheim, 25.11.2011)


