Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit im September
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, der die Landkreise Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf umfasst, liegt im September um sieben Prozent niedriger als im Vormonat. Insgesamt sind 5.647 Personen arbeitslos, 421 weniger als im August. Gegenüber dem September 2010 ist die Arbeitslosigkeit um zwölf Prozent gesunken (- 784 Personen).
Die Arbeitslosenquote beträgt im September 3,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 3,6 Prozent.
„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im September bewegt sich im für die Jahreszeit üblichen Rahmen. Mit Ende der Ferien- und Urlaubszeit werden wieder deutlich mehr Personalentscheidungen bei den Unternehmen getroffen. Außerdem haben sich viele junge Arbeitslose abgemeldet, um eine neue Ausbildung, eine weiterführende Schule oder ein Studium zu beginnen“, kommentiert Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, die neuen Zahlen zum Arbeitsmarkt. „Der Vergleich mit den Werten des Vorjahres zeigt, dass die konjunkturelle Lage aktuell immer noch gut ist. Der Anteil der Personen ab 50 Jahre an allen Arbeitslosen ist allerdings unverändert zu hoch. Deshalb müssen wir weiterhin alles daran setzen, Ältere in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so die Agenturchefin weiter.
Zusätzlich zu den 5.647 registrierten Arbeitslosen umfasst die Unterbeschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen weitere 2.778 Personen. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen insbesondere die Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie an bestimmten Maßnahmen der Arbeitsförderung teilnehmen oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind (wie z. B. in Krankheit oder in vorruhestandsähnlichen Regelungen) und insoweit den Arbeitsmarkt entlasten. Damit wird ein vollständigeres Bild über die Zahl von Menschen mit Problemen am Arbeitsmarkt sowie über das Ausmaß fehlender regulärer Beschäftigung gezeichnet. Die Unterbeschäftigung umfasst insgesamt 8.425 Personen.
2.513 Arbeitslose werden von der Agentur für Arbeit betreut, 3.134 Arbeitslose sind in der Verantwortung der gemeinsamen Einrichtungen (Jobcenter).
Auf dem Arbeitsmarkt gibt es reichlich Bewegung. Im September meldeten sich 1.758 Personen arbeitslos, das sind 464 oder 21 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 2.191 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 264 Personen oder elf Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen liegt mit 1.568 etwas niedriger als im Vormonat (1.579). Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist ein Rückgang um 211 Personen oder zwölf Prozent zu verzeichnen. Etwa drei Viertel der Langzeitarbeitslosen (1.166) sind bei den Jobcentern gemeldet. Verglichen mit September 2010 ist die Anzahl dieser Personengruppe um 166 oder 13 Prozent gesunken. Bei der Agentur für Arbeit sind 402 Personen länger als ein Jahr arbeitslos. Dies sind 45 (zehn Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
Die Erwerbslosigkeit der jüngeren Arbeitnehmer unter 25 Jahren ist im September gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken. Mit 743 unter 25-Jährigen sind aktuell um 167 (18 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet als im August. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit der Jüngeren um 77 Personen oder neun Prozent zurückgegangen. Der Anteil dieser Personengruppe beträgt 13 Prozent an allen Arbeitslosen. Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit ist auf die Abmeldung vieler junger Arbeitsloser zurückzuführen, die eine neue Ausbildung, eine weiterführende Schule oder ein Studium beginnen. Es ist festzustellen, dass immer mehr Jugendliche nach ihrer Berufsausbildung höhere Bildungsabschlüsse anstreben und sich für die Übergangszeit in den Sommermonaten arbeitslos melden.
Der Anteil der Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, liegt gemessen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen bei 34 Prozent. Dies entspricht 1.906 Personen. Gegenüber August 2011 bedeutet dies einen Rückgang um 120 Personen (sechs Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gelang ein Abbau der Arbeitslosigkeit Älterer um neun Prozent (184 Personen). Dieser Rückgang ist nennenswert, liegt jedoch noch hinter dem Gesamtabbau der Arbeitslosigkeit zurück. Besonders ausgeprägt ist die Arbeitslosigkeit der Personen, die 50 Jahre und älter sind, im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur (SGB III). Hier sind aktuell 40 Prozent aller Arbeitslosen 50 bis unter 65 Jahre alt.
Der Stellenbestand im Bereich der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen ist mit 1.559 geringfügig gesunken. Im Vormonat waren es noch 1.628, also um 69 oder vier Prozent mehr. Im Vorjahresvergleich verzeichnet die Agentur für Arbeit einen Anstieg um 314 Stellen. Damit sind aktuell 25 Prozent mehr Stellen im Bestand als noch im September letzten Jahres.
Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft kann besser am Zugang der Arbeitsstellen abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen. Im September wurden insgesamt 745 Stellen gemeldet, dies sind um 36 Stellen oder fünf Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum September 2010 wurden um 26 Stellen (drei Prozent) weniger gemeldet. Die Einstellungsbereitschaft ist also nach wie vor relativ hoch.
"Die große Nachfrage nach Arbeitskräften kann nicht mehr ohne weiteres befriedigt werden. In einigen Berufen und Wirtschaftszweigen stehen die benötigten Fachkräfte kaum mehr zur Verfügung. Dies zeigt sich vor allem im Bereich der Metall- und Elektrobranche, dem Baubereich, den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie im Bereich der Hotel- und Gaststättenberufe“, so Jutta Müller.
Jutta Müller appelliert an die Betriebe, auch älteren Arbeitnehmern und Personen mit formal geringerer Qualifizierung eine Chance zu geben. „Unternehmen sind gut beraten, nicht nur auf junge und gut ausgebildete Mitarbeiter zu setzen. Diese werden in den kommenden Jahren immer weniger und können den Bedarf der Wirtschaft alleine nicht decken“, erklärt Jutta Müller. Ein verstärkter Zuzug von ausländischen Fachkräften im Rahmen der Freizügigkeitsregelung, die seit 1. Mai 2011 für acht weitere EU-Länder gilt, findet laut Jutta Müller bislang kaum statt. „Auch auf diesem Weg ist aktuell keine Erhöhung des Angebots von Fachkräften festzustellen“.
Ausbildungsstellenmarkt
Da die Berufsberatung erst am 30. September ihr Berichtsjahr abschließt, werden die Ausbildungsmarktdaten in einem gesonderten Bericht Anfang November 2011 vorgestellt.
Hauptagentur Pfarrkirchen mit Jobcenter Rottal-Inn
(Landkreis Rottal-Inn)
Im Landkreis Rottal-Inn ist die Zahl der Arbeitslosen im September um 194 oder zehn Prozent auf 1.754 zurückgegangen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sind um 236 oder zwölf Prozent weniger Arbeitslose registriert. Der Rückgang im September entspricht der jahreszeitlich üblichen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,8 Prozent. Sie ist damit um 0,4 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vormonats. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im September noch 3,2 Prozent.
770 arbeitslose Menschen sind Kunden der Agentur für Arbeit, 984 sind in der Betreuung des Jobcenter Rottal-Inn.
Im September meldeten sich 554 Menschen arbeitslos, dies sind 194 oder 26 Prozent weniger als im Vormonat und um 73 oder zwölf Prozent weniger als vor einem Jahr. Im gleichen Zeitraum konnten 754 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Dies entspricht 174 Personen oder 30 Prozent mehr als im Vormonat und 23 Personen weniger als im September 2010.
439 Frauen und Männer sind im September ein Jahr und länger ohne Beschäftigung und damit langzeitarbeitslos. Ihre Zahl ist im Vergleich zum Vormonat um 23 Personen (fünf Prozent) gesunken. Verglichen mit dem Vorjahr sind es um 58 Personen oder zwölf Prozent weniger. Der positive Gesamttrend beim Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit hat sich damit auch im September fortgesetzt.
Beim Personenkreis der Jüngeren unter 25 Jahre wird die jahreszeitlich übliche Entwicklung im September besonders deutlich. 259 Jüngere sind aktuell arbeitslos gemeldet. Der Rückgang um 63 (20 Prozent) gegenüber dem Vormonat ist auf die Abmeldung vieler junger Arbeitsloser zurückzuführen, die eine neue Ausbildung, eine weiterführende Schule oder ein Studium beginnen. Der Vergleich mit September 2010 weist einen Rückgang um 58 Personen (18 Prozent) aus.
Im September liegt die Zahl Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, bei 586 und damit um 67 Personen (zehn Prozent) unter dem Wert des Vormonats. Gegenüber September 2010 ist die Zahl um 65 Arbeitslose (zehn Prozent) zurückgegangen. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen im Landkreis Rottal-Inn beträgt 33 Prozent. Bezogen auf den Kundenkreis der Arbeitsagentur sind 40 Prozent aller Arbeitslosen 50 Jahre und älter.
Im Landkreis Rottal-Inn ist der Bestand an offenen Stellen im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Mit 603 gemeldeten Stellen sind es um 29 Stellen (fünf Prozent) mehr als im August. Gegenüber dem Vergleichsmonat hat sich der Stellenbestand sogar um 219 (57 Prozent) erhöht.
Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft kann besser am Zugang der Arbeitsstellen abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen. Im September wurden insgesamt 284 Stellen gemeldet, dies sind um sieben Stellen oder zwei Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sind es um 35 Stellen oder 14 Prozent mehr.
Die Stellenzugänge resultieren hauptsächlich aus Meldungen des verarbeitenden Gewerbes, dem Baubereich, dem Gesundheits- und Pflegebereich sowie dem Bereich der Dienstleistungsunternehmen. Eine Reihe von Stellen kann nicht besetzt werden, weil es an den nachgefragten Fachkräften fehlt. Dies ist auch der Grund für den hohen Stellenbestand, der sich seit Mai dieses Jahres ständig erhöht hat.
Geschäftsstelle Altötting mit Jobcenter Altötting (Landkreis Altötting)
Im Landkreis Altötting ist die Arbeitslosigkeit im September erwartungsgemäß gesunken. Es sind 1.877 Personen arbeitslos gemeldet, dies sind 88 (fünf Prozent) weniger als noch im August. Gegenüber dem September 2010 ist die Anzahl der Arbeitslosen um 301 oder 14 Prozent zurückgegangen.
Die Arbeitslosenquote im Bereich der Geschäftsstelle Altötting ist im September mit 3,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch 3,7 Prozent.
973 Arbeitslose sind bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 904 werden vom Jobcenter Altötting betreut.
Im September meldeten sich 584 Personen arbeitslos. Das sind um 132 oder 18 Prozent weniger als im August und um 106 (15 Prozent) weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Gleichzeitig konnten 676 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 30 (fünf Prozent) mehr als im Vormonat und 140 (17 Prozent) weniger als im September des letzten Jahres.
Verglichen mit dem Vormonat ist die Anzahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren spürbar gesunken. Insgesamt sind 243 Jugendliche arbeitslos gemeldet, 61 Personen (20 Prozent) weniger als im August. Der Rückgang ist auf die Abmeldung vieler junger Arbeitsloser zurückzuführen, die eine neue Ausbildung, eine weiterführende Schule oder ein Studium beginnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der jüngeren Arbeitslosen um 16 Personen oder sechs Prozent niedriger.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen liegt mit 493 Personen exakt auf dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr sind es um 44 Personen oder acht Prozent weniger.
Die Anzahl der Arbeitslosen ab 50 Jahren ist September leicht um 19 Personen (drei Prozent) auf 650 gesunken. Gegenüber dem September 2010 ist ein Rückgang um 73 Personen oder zehn Prozent zu verzeichnen. Der Anteil der Arbeitslosen, die 50 Jahre und älter sind, an allen Arbeitslosen beträgt im Landkreis Altötting aktuell 35 Prozent, bezogen auf die Kunden der Agentur für Arbeit (SGB III) liegt er bei 40 Prozent.
Die Stellenbestände im Landkreis Altötting sind gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Berichtsmonat sind 416 Stellen im Bestand, 76 (15 Prozent) weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es um 52 Stellen oder 14 Prozent mehr.
Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft kann besser am Zugang der Arbeitsstellen abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen. Im September wurden insgesamt 207 Stellen gemeldet. Dies sind um zwölf Stellen oder sechs Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es um 19 Stellen (acht Prozent) weniger.
Die Stellenangebote kommen vor allem vom verarbeitenden Gewerbe und von den Verleihbetrieben. Aber auch aus dem Baubereich, dem Gesundheits- und Pflegebereich sowie aus der Dienstleistungsbranche wurden viele freie Stellen gemeldet. Eine Reihe von Arbeitsplätzen kann jedoch nicht unmittelbar besetzt werden, da es an den nachgefragten Fachkräften fehlt. Dies ist auch der Grund für den immer noch hohen Stellenbestand.
Geschäftsstelle Mühldorf mit Jobcenter Mühldorf (Landkreis Mühldorf)
Im Landkreis Mühldorf ist die Arbeitslosigkeit im September gesunken. Der Rückgang bewegt sich allerdings im jahreszeitlich üblichen Rahmen. Insgesamt sind mit 2.016 Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat 139 Personen (sieben Prozent) weniger registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Rückgang um 247 Personen (elf Prozent) zu verzeichnen.
Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,5 um 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im September noch 3,9 Prozent.
770 Arbeitslose sind bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 1.246 Arbeitslose werden vom Jobcenter Mühldorf betreut.
Im September meldeten sich 620 Personen arbeitslos, dies sind 138 Personen oder 18 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum September 2010 beträgt der Rückgang zwei Prozent (11 Personen). Gleichzeitig konnten 761 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 165 Personen oder 28 Prozent mehr als im Vormonat und 101 oder zwölf Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Anzahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ist gegenüber dem Vormonat um 43 Personen (15 Prozent) auf 241 gesunken. Der Rückgang ist auf die Abmeldung vieler junger Arbeitsloser zurückzuführen, die eine neue Ausbildung, eine weiterführende Schule oder ein Studium beginnen. Im Vergleich zum Vorjahr sind in der Gruppe der jüngeren Arbeitslosen drei Personen weniger gemeldet.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen liegt im September mit 636 Personen etwas über dem Vormonat (624). Gegenüber September 2010 ist ein Rückgang um 109 Personen oder 15 Prozent zu verzeichnen. Der überwiegende Teil der Langzeitarbeitslosen wird vom Jobcenter Mühldorf (SGB II) betreut, wo 516 Personen länger als ein Jahr arbeitslos sind.
Die Anzahl der älteren Arbeitslosen ab 50 Jahren ist im September um 34 Personen (fünf Prozent) auf 670 gesunken. Gegenüber dem September 2010 ist ein Rückgang um 46 Personen oder sechs Prozent zu verzeichnen. Der Anteil der Älteren beträgt, gemessen an allen Arbeitslosen im Landkreis Mühldorf, aktuell 33 Prozent. Bezogen auf die Kunden der Agentur für Arbeit (SGB III) liegt er bei 40 Prozent.
Im Landkreis Mühldorf sind 540 Stellen gemeldet. Dies sind 22 Stellen oder vier Prozent weniger als im August 2011. Verglichen mit dem Vorjahr ist ein Stellenzuwachs von 43 (neun Prozent) zu verzeichnen.
Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft kann besser am Zugang der Arbeitsstellen abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen. Im September wurden in der Geschäftsstelle Mühldorf 254 Stellenzugänge gemeldet. Dies sind im Vergleich zum Vormonat um 17 Stellen oder sechs Prozent weniger. Im Vorjahresvergleich sind die Meldungen neuer Stellen um 42 oder 14 Prozent gesunken.
Der Fachkräftebedarf im Landkreis Mühldorf ist hoch. Insbesondere im Bereich des verarbeitenden Gewerbes, aber auch im Handel, im Gesundheits- und Pflegebereich sowie im Baugewerbe besteht eine große Nachfrage.
(Quelle: Arbeitsagentur Pfarrkirchen, 30.09.2011)


