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Positive Jahresbilanz auf dem Arbeitsmarkt

Der milde Winter ließ die Arbeitslosenquote in Hochfranken im Dezember moderat auf 4,9 Prozent ansteigen. 5.794 arbeitslose Männer und Frauen waren zum Jahresende bei der Hofer Arbeitsagentur gemeldet, 1.067 weniger als im Vorjahr. „Das ist der niedrigste Dezemberwert seit 1980“, freut sich Agenturchef Sebastian Peine.

Aufgrund voller Auftragsbücher und der wenig winterlichen Witterung melden sich viele Beschäftigte der Außenberufe erst deutlich später arbeitslos als im Vorjahr. Der übliche saisonale Anstieg fiel damit in diesem Jahr geringer aus als im Dezember 2010.

Rein rechnerisch standen einer gemeldeten Stelle 4,4 Arbeitslose gegenüber. Damit hat sich das Verhältnis im Vergleich zu den Vorjahresmonaten deutlich verbessert. 2010 kamen auf 1 Stelle 6,3 Arbeitslose, 2009 waren es 9,3 Arbeitslose. Besonders günstig sah es im Dezember 2011 in den Bereichen Gesundheit und Soziales, bei Berufen in Produktion und Fertigung und bei den akademischen Berufen aus.

Die Stellenmeldungen gingen zwar im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat leicht zurück, allerdings wurde mit über 7.000 gemeldeten Stellen im Jahr 2011 ein Rekordergebnis erzielt. Das entspricht einem Zuwachs von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Schwerpunkt der Nachfrage lag insbesondere im Metallbereich, bei den sozial-pflegerischen Berufen, wie Kinderpfleger/-in, Erzieher/-in oder Altenpfleger/-in und im Bürobereich.

Immer mehr Arbeitgeber haben die Notwendigkeit erkannt, sich frühzeitig um Nachwuchs zu bemühen und meldeten vermehrt Ausbildungsplätze für 2012. Vor allem im kaufmännischen Bereich, bei Banken und in größeren Betrieben wurden bereits die ersten Ausbildungsverträge geschlossen.

Das Jahr 2011

Auch für das Gesamtjahr 2011 zeigte der Arbeitsmarkt im Hochfranken eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Mit 6.382 Personen lag die Zahl der Arbeitslosen 2011 jahresdurchschnittlich 23 Prozent unter dem Wert von 2009 (8.292). Seit dem Jahr 2005 (14.564) hat sich die Zahl der Arbeitslosen mehr als halbiert.

Besonders bemerkenswert ist der Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Im Jahresdurchschnitt 2011 waren 528 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet und damit rund 30 Prozent weniger als noch 2009. Im Vergleich zum Jahr 2005 waren es sogar 72 Prozent weniger.

Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt 2011 bei 5,3 Prozent, 2009 bei 6,8 Prozent und im Jahr 2005 bei 11,7 Prozent.

(Quelle: Arbeitsagentur Hof, 03.01.2012)

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