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Chefsache Zukunft – wer nicht investiert, verliert

Zukunftsweisendes Arbeitsmarktgespräch in der Hofer Arbeitsagentur

Der demografische Wandel hat den Arbeitsmarkt erreicht. „Wir werden es uns nicht mehr lange leisten können, Potentiale ungenutzt zu lassen. Wir müssen es mehr Frauen und Männern ermöglichen, aktiv am Erwerbsleben teilzunehmen“, betont Susanne Oppermann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Hof. Eine familienbewusste Personalpolitik ist dafür eine der wichtigsten Voraussetzungen.

Auf Einladung der Arbeitsagentur treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft, sozialer und öffentlicher Einrichtungen, der Politik und der Kommunen am kommenden Mittwoch zum Austausch rund um das Thema „Familienbewusste Personalpolitik - strategisch verankert, praktisch gelebt “. Hier soll gezeigt werden, wie in der Unternehmenskultur noch stärker auf die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie eingegangen werden kann.

Stefan Böhme vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus Nürnberg, wird mit seinem Impulsreferat „Herausforderungen für die Unternehmen der Region Hochfranken“ speziell auf die Faktoren eingehen, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber vor Ort beschäftigen.

Eine moderierte Podiumsrunde diskutiert im Anschluss Beispiele, wie familienorientierte Personalpolitik in der Unternehmenskultur verankert und die praktische Umsetzung im Unternehmen erfolgreich gelebt werden kann. Auf dem Podium beteiligen sich

  • Achim Hager, HFO Telecom AG, Hof
  • Petra Meißner, MAHLE Behr Industries Reichenbach GmbH
  • Clarissa Weber, ROLF WEBER GRUPPE, Schauenstein
  • Leonhard Nossol, Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH, Blankenstein und
  • Hans Sahrhage, winFORS e.V., Hof.

„Die große Zahl der Anmeldungen zu dieser Veranstaltung zeigt die Bedeutung und das rege Interesse an diesem zukunftsweisenden Thema, gerade auch bei den kleineren und mittleren Unternehmen der Region“, freut sich Oppermann über die Resonanz auf ihre Einladung.

Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie führt zu einer deutlich höheren Mitarbeiterzufriedenheit und Leistungsfähigkeit. Die Bindung zum Unternehmen wird zusätzlich gestärkt. „Arbeitgeber, die in den Bereichen Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit oder Kinder- bzw. Angehörigenbetreuung deutlich attraktivere Angebote machen als der Durchschnitt, können sich außerdem im Wettbewerb und im Strukturwandel besser positionieren“, weiß Oppermann. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Betriebe sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Besten für das Unternehmen zu gewinnen und langfristig zu begeistern, ist daher ein wichtiges Ziel jeder Personalpolitik - und unabdingbar für die Zukunft Hochfrankens.

(Quelle: Arbeitsagentur Hof, 12.10.2011)

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