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Arbeitsmarktbericht August 2011

Keine Ferien am Hofer Arbeitsmarkt: Auch im Ferienmonat August gab es auf dem regionalen Arbeitsmarkt viel Bewegung. Der übliche sommerliche Anstieg der Arbeitslosigkeit fiel sehr moderat aus und der Zugang an offenen Stellen ist ungebrochen hoch“, zieht Klaus Seebach, Stellvertretender Leiter der Hofer Arbeitsagentur, die erfreuliche Monatsbilanz. Erstmals seit August 1981 liegt die Zahl der Arbeitslosen in einem August wieder unter der 6000er Marke.

„In früheren Jahren sind bei uns durch vermehrte Meldungen nach Schul- und Ausbildungsende und durch eine verhalteneres Arbeitskräftenachfrage während der Ferienzeit die Arbeitslosenzahlen deutlich angestiegen“, erklärt Seebach. Diesmal hielt sich der Anstieg im Agenturbezirk sehr in Grenzen. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 17 Prozent zurück. Alle Geschäftsstellenbereiche konnten trotz des leichten Anstieges im Vergleich zum Vorjahr weiter von einer positiven Entwicklung profitieren.

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Die Stellenzugänge waren ungebrochen hoch und kamen hauptsächlich aus den gewerblichen Bereichen. Gesucht wurden sowohl Helfer als auch Fachkräfte, zum Beispiel Lagermitarbeiter, Kraftfahrer und Inventurmitarbeiter. Weiter waren Callcenter-Agenten, Pflegefach- und Hilfskräfte gefragt. Auch In der Gastronomie gibt es viele offene Stellen. Aus der Zeitarbeitsbranche kamen etwa 30 Prozent der Arbeitskräftenachfragen – hier wurde insbesondere für Helfertätigkeiten gesucht.

Besonders erfolgreich konnte im August in die Wirtschaftszweige Zeitarbeit, Gesundheit, Nahrungsmittel, Metall und Heime vermittelt werden.

Von großen Arbeitgebern gingen bereits Ausbildungsstellen für 2012 ein. Einzelne Betriebe meldeten aber auch noch Lehrstellen für 2011. Einige Ausbildungsplätze waren wieder frei geworden, weil Jugendliche abgesprungen sind und sich für ein anderes Angebot entschieden haben. Trotz der noch zahlreich vorhandenen offenen Stellen ist zu befürchten, dass nicht alle Jugendlichen zum Zuge kommen werden, weil sie die Anforderungen der Ausbildungsbetriebe nicht erfüllen können.

(Quelle: Agentur für Arbeit Hof, 31.08.2011)

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