Arbeitsmarktbericht Juli 2011
Im Agenturbezirk Hof steht die „4“ vor dem Komma: „Es geht was“ auf dem hochfränkischen Arbeitsmarkt! Die optimistischen Prognosen des Agenturchefs für das Jahr 2011 sind eingetreten. Sebastian Peine kann sich freuen: „Anhaltende wirtschaftliche Dynamik und effektive Unterstützung der Arbeitsagentur haben die Arbeitslosigkeit in der Region auf einen historischen Tiefstand sinken lassen“.
Die Zahl der Arbeitslosen lag zuletzt im Dezember 1980 (5.575) niedriger. „Eine Vier vor dem Komma gab es zuletzt im Juli 1981 (4,8 Prozent) – die Datenbasis ist allerdings durch zwischenzeitlich erfolgte Änderungen nicht mehr hundertprozentig vergleichbar“, erklärt Peine.
In allen Geschäftsstellen konnte die Arbeitslosigkeit weiter abgebaut werden. Auch die Geschäftsstelle Selb, mit 5,8 Prozent der einzige Bereich mit mehr als 5 Prozent Arbeitslosigkeit, befindet sich auf einem guten Weg. Markredwitz nimmt mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent die Spitzenposition in der Region ein.. Insgesamt gelingt es immer besser, sogar bei den Personenkreisen mit ungünstigeren Bedingungen, wie den älteren Arbeitnehmern und den schwerbehinderten Menschen, die Arbeitslosigkeit weiter zu reduzieren.
Stellenmarkt
Auch auf dem Stellenmarkt gibt es weiterhin viel Bewegung. Zwar haben die Stellenmeldungen im Juli jahreszeitlich bedingt etwas nachgelassen, die Meldungen seit Jahresbeginn liegen mit 4.267 offenen Stellen aber immer noch rund 25 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Die größte Nachfrage kam im Juli mit etwa einem Drittel aus dem Bereich Zeitarbeit. Gesucht wurden Kräfte gestreut über alle Berufsfelder. Neben den üblichen Helfertätigkeiten im Produktionsbereich waren insbesondere Fachkräfte aller Art, wie zum Beispiel Kaufleute, IT-Fachkräfte und Pflegepersonal gefragt. Weitere 15 Prozent des Bedarfes an Arbeitskräften wurden aus dem verarbeitenden/produzierenden Gewerbe gemeldet, gefolgt von hoher Nachfrage aus den Bereichen Handel, Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Gastgewebe – hier waren auffällig oft Minijobs im Angebot. Die erfolgreich besetzten Stellen im Juli wurden bei Zeitarbeit, Bau, Einzelhandel und der Herstellung von Textilien erzielt, so dass die Marktpräsenz des Arbeitgeberservices durchaus mit der wirtschaftlichen Entwicklung korrespondiert.
(Quelle: Arbeitsagentur Hof, 28.07.2011)


