Mädchen-Technik-Tage in den Herbstferien
14 Schülerinnen aus dritten und vierten Klassen forschen und experimentieren
Was Strom ist werden sie herausbekommen und warum eine Lampe leuchtet. Wie eine Beleuchtung im Haus funktioniert wissen sie, sobald sie selbst eine gebaut und die Kabel verlötet haben. Und dass die Sonne Strom liefern kann werden sie erleben, wenn sie einen kleinen Solar-Helikopter montieren.
Außerdem erfahren sie, dass ein Roboter sich mit Sensoren orientiert. Dann bauen sie einen elektronisch gesteuerten „Fronarbeiter“ zusammen und programmieren ihn so, dass er sich mit dem Licht einer Taschenlampe oder durch einfaches Händeklatschen steuern lässt.
14 Mädchen aus dritten und vierten Klassen aus dem Oberzentrum und dem Umland beschäftigen sich mit diesen spannenden Fragen und Experimenten an drei Tagen in den Herbstferien. Zum Abschluss erleben sie am Freitag einen Industrieroboter in Aktion bei der Firma Kendrion Binder Magnete GmbH in Villingen.
Diese dritten „Mädchen-Technik-Tage“ in Villingen-Schwenningen werden die Grundschülerinnen noch lange in Erinnerung behalten. Genau das möchten die Veranstalter erreichen: Mädchen sollen sich für die spannende Welt der Technik begeistern, Technik selbst ausprobieren, mit Technik forschen und experimentieren. Finanziert wird das Projekt vom Arbeitgeberverband Südwestmetall und der Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen.
„Die Mädchen sind mit Begeisterung und voller Energie bei der Sache“, sagt Projektleiter Joachim Gasser von der BBQ Berufliche Bildung gGmbH. Zusammen mit der Beauftragten für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen, Sabine Herrmann, hat Gasser die Mädchen-Technik-Tage entwickelt. „Wenn wir Mädchen für Technik begeistern wollen, müssen wir ihnen viel früher als bisher die Gelegenheit geben, sich damit auseinander zu setzen“, beschreibt Herrmann ihr Anliegen.
(Quelle: Arbeitsamt Villingen-Schwenningen, 04.11.2011)

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