Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden
Navigation
 

Unterzeichnung der „Mannheimer Vereinbarung zur Fachkräftesicherung durch Ausbildung“

Am 30. September 2011 wird die „Mannheimer Vereinbarung zur Fachkräftesicherung durch Ausbildung“ von den im Handlungsfeld „Übergang Schule – Beruf“ tätigen Institutionen unterzeichnet.

Die Kooperationspartner ziehen mit den entwickelten Leitlinien und Handlungsfeldern an einem Strang. Gemeinsam unterstützen sie junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Die demografische Entwicklung erfordert die Nutzung aller Potenziale des Ausbildungsstellenmarktes, um den regionalen Wirtschaftsstandort nachhaltig zu sichern. Nur so können jene Fachkräfte gewonnen werden, die Motor für Wachstum und Wohlstand sind. „Die Herausforderungen der Fachkräftesicherung sind nur zu bewältigen, wenn alle Arbeitsmarktakteure - Unternehmen und Gewerkschaften, Kammern, Verbände, Politik, die Kommunen sowie die Arbeitsagenturen ihre Anstrengungen bündeln und koordiniert agieren“, erklärt Rolf Schumacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mannheim. Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung stellen die Betriebe vor große Aufgaben, aber auch für jeden einzelnen Jugendlichen ist der Übergang von der Schule in den Beruf eine wichtige Entscheidung, die das ganze Leben beeinflusst.

Die veränderten Bedingungen am Arbeitsmarkt eröffnen für die Schulabgänger zum einen neue Möglichkeiten, zum anderen erfordert die Globalisierung mehr Flexibilität und Mobilität.

Die jungen Menschen müssen in dieser Lebensphase eine tragfähige und weitreichende Entscheidung treffen, die Kenntnisse ihrer eigenen Begabungen und Neigungen sowie das Wissen der Anforderungen in der Arbeitswelt voraussetzt. Dazu leistet die Agentur für Arbeit Mannheim als Netzwerkpartner ihren Beitrag. Das breite Dienstleistungsportfolio zur Berufsorientierung und -beratung wird flächendeckend an allen allgemeinbildenden Schulen umgesetzt. Neben Schulsprechstunden, Informationsveranstaltungen im BIZ und Elternabenden wird im persönlichen Beratungsgespräch die Berufswahlentscheidung erarbeitet. Daneben hat die Agentur für Arbeit Mannheim einen besonderen Fokus darauf gelegt, ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) frühzeitig und ver­stärkt zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen einzusetzen. Dieses Angebot wird mit den Berufsschulen verzahnt, um damit abbruchgefährdete Jugendliche frühzeitig und umfassen­d anzusprechen. In Mannheim profitieren jährlich etwa 350 Jugendliche davon.

In allen Maßnahmen sind neben der Agentur für Arbeit auch andere Partner aktiv und leisten einen wichtigen Beitrag, damit der Übergang von Schule in den Beruf gelingt. Die Transparenz über die Akteure und Angebote im Bereich der Berufs- und Studienwahl sowie deren Koordination sind ein wichtiger Faktor für deren Erfolg. Die „Mannheimer Vereinbarung“ schafft die Grundlage für ein abgestimmtes Miteinander und eine stärkere kommunale Koordination und Vernetzung.

(Quelle: Arbeitsamt Mannheim, 30.09.2011)

T5 Jobmessen