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Initiative zur verstärkten Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist groß. Dennoch wird das vorhandene Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Gerade schwerbehinderte Menschen konnten vom Aufschwung am Arbeitsmarkt noch nicht profitieren. Sie sind besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen.

„Behinderte Menschen kämpfen häufig mit Vorurteilen“ weiß Falk Aschenbrenner, Reha-Spezialist bei der Agentur für Arbeit in Heilbronn. „Dabei sind diese Menschen in der Regel nicht nur gut ausgebildet, sondern auch hochmotiviert, engagiert und verlässlich. Häufig ist weder im Berufsleben noch im Alltag ein Handicap sichtbar“.

Die Agentur für Arbeit Heilbronn unterstützt die Eingliederung von schwerbehinderten Menschen in das Berufsleben mit einem breiten Leistungsspektrum.

Wenn im Betrieb besondere Aufwendungen nötig sind, um einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz behindertengerecht zu gestalten, können diese gefördert werden. Kosten, die durch die befristete Beschäftigung zur Probe eines Menschen mit Behinderung entstehen, können ebenfalls übernommen werden.

Zuschüsse zu den Lohnkosten erhalten Arbeitgeber grundsätzlich für förderungsbedürftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihnen gehören Menschen mit Behinderung. Auch gibt es Zuschüsse für Unternehmen, die behinderten Menschen eine betriebliche Ausbildung oder Weiterbildung ermöglichen.

Darüber hinaus hat die Bundesregierung mit dem Nationalen Aktionsplan die Initiative Inklusion zur Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten schwerbehinderter Menschen gestartet. Dieses Programm bietet gezielt weitere Hilfen an.

Interessierte Arbeitgeber wenden sich bei Fragen rund um die Beschäftigung behinderter Menschen an Falk Aschenbrenner von der Agentur für Arbeit Heilbronn (Tel. 07131 969162).

(Quelle: Arbeitsagentur Heilbronn, 21.11.2011)

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