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Voller Einsatz für Inklusion

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) startet heute eine bundesweite Aktionswoche für Menschen mit Behinderung. In diesem Zusammenhang wirbt die Agentur für Arbeit Freiburg in der Region für mehr Inklusion im Arbeitsleben.

Sie möchte darauf aufmerksam machen, dass Menschen mit Behinderung einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag auch auf dem Arbeitsmarkt leisten können.

Zum ersten Mal veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit eine bundesweite Aktionswoche, die Menschen mit Handicap in den Mittelpunkt stellt. Von den derzeit 943 (Stand November 2011) arbeitslosen Schwerbehinderten im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg verfügen 60 Prozent über eine Ausbildung oder einen akademischen Abschluss. „Hinter diesen Menschen verbergen sich viele Fachkräfte. Auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung dürfen wir dieses Potenzial nicht ungenutzt lassen“, sagt die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agenturen für Arbeit Freiburg und Offenburg, Bärbel Höltzen-Schoh.

Vermittler der Agentur für Arbeit Freiburg besuchen diese Woche gezielt Arbeitgeber, um anhand von anonymisierten Profilen Bewerber vorzustellen. Auch die Geschäftsführung beteiligt sich an der Aktion. Auf Einladung des Wirtschaftsverbands Industrieller Unternehmen Baden e. V. (WVIB) wird Höltzen-Schoh am Donnerstag (8. Dezember) vor Personalverantwortlichen über die Initiative „Inklusion – Teilhabe am Arbeitsleben“ referieren. Am selben Tag schaltet die Agentur für Arbeit Freiburg in der Zeit von 16-18 Uhr unter der Rufnummer 0761 2710 515 ein Expertentelefon. Menschen mit Behinderung sowie Arbeitgeber, die Interesse an deren Beschäftigung haben, können Experten befragen zu Themen wie berufliche Rehabilitation, Arbeitssuche mit Handicap, Förderleistungen, technische Hilfen, weiteren Beratungsstellen und vielem mehr.

Neben der Aktionswoche engagiert sich die Bundesagentur für Arbeit bereits in zahlreichen Initiativen und Maßnahmen, um Inklusion in Deutschland voranzutreiben. Beispiele dafür sind das Projekt „TrialNet“, bei dem junge Menschen mit Behinderung einzelne Ausbildungsbausteine bei verschiedenen Arbeitgebern absolvieren oder die geplante Einrichtung eines Gebärdentelefons für hörbehinderte oder gehörlose Menschen, die mit der Bundesagentur für Arbeit in Kontakt treten wollen.

Im vergangenen Jahr konnten arbeitslose Schwerbehinderte in der Wirtschaftsregion Freiburg als einzige Zielgruppe noch nicht von der guten Situation auf dem Arbeitsmarkt profitieren. „Wir möchten mit der Aktionswoche besonderes Engagement für Menschen mit Behinderung zeigen und den einen oder anderen Arbeitgeber von den Leistungs- und Beschäftigungspotenzialen der Menschen mit Behinderung überzeugen“, sagt Höltzen-Schoh. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt mit der Woche der Menschen mit Behinderung den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

(Quelle: Arbeitsamt Freiburg, 02.12.2011)

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