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Die Wirtschaftsminister Clement und Bartenstein unterzeichnen Gemeinsame Erklärung zur Vergleichbarkeit von Ausbildungsabschlüssen

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Der deutsche Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und sein österreichischer Amtskollege Bartenstein dokumentieren das gegenseitige Vertrauen in die Qualität des Bildungswesens im Partnerland.

Mit der abschließenden Unterzeichnung einer "Gemeinsamen Erklärung der Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit sowie der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Republik Österreich auf dem Gebiet der beruflichen Bildung über die grundsätzliche Vergleichbarkeit von Ausbildungsabschlüssen im beruflichen Bereich" am 11. Oktober 2005 in Luxemburg endet die Ära eines mit Notenwechseln verbundenen Äquivalenzverfahrens.

Clement: "Als Verordnungsgeber für Ausbildungsordnungen in der gewerblichen Wirtschaft sowie als zuständiger Minister für die Gleichstellung ausländischer Berufsabschlüsse begrüße ich den mit der Gemeinsamen Erklärung verbundenen Bürokratieabbau außerordentlich."

Denn die Abschaffung des umständlichen Notenwechsels trägt in hohem Maß zum Abbau bürokratischer Hürden bei. Berufliche Qualifikationen des Nachbarlandes können aufgrund der Feststellung einer grundsätzlichen Vergleichbarkeit nun wesentlich einfacher eingestuft werden. Dadurch wird die Erhöhung der Transparenz bei den Berufsabschlüssen sowie der Mobilität der Fachkräfte zwischen den beiden Staaten gefördert.

Die Vergleichbarkeit der Abschlüsse festigt das Vertrauen der Betriebe in die Qualität der Ausbildung im Nachbarland und erhöht deren Bereitschaft, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Partnerlandes einzustellen.

Clement: "Nach der deutsch-französischen Initiative von 2004 im letzten Jahr haben wir nun zusammen mit Österreich einen weiteren Schritt zur Schaffung eines europäischen Bildungsraums gemacht. Transparenz und Durchlässigkeit zwischen den Bildungssystemen sind dabei wichtige Bausteine."

(Quelle: Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, 12.10.2005)

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