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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat sich - vorläufigen Angaben zu Folge[2] - im Juli gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt[3] erneut spürbar erhöht (+1,2 %). Die Produktion war im Juni um 1,6 % gestiegen.

Maßgebend für den aktuellen Produktionszuwachs war die Zunahme der Industrieproduktion um 1,2 %. Die Erzeugung im Bauhauptgewerbe (+0,1 %) und im Bereich Energie (-0,1 %) blieb im Vergleich zum Vormonat praktisch unverändert.

Im Zweimonatsvergleich (Juni+Juli gegenüber April+Mai) war ein Anstieg der Gesamterzeugung im Produzierenden Gewerbe um saisonbereinigt 2,0 % zu verzeichnen. Die Industrieproduktion nahm um 1,9 % zu. Auch das Bauhauptgewerbe (+3,0 %) und der Bereich Energie (+1,2 %) konnten einen Produktionsanstieg verzeichnen. Innerhalb der Industrie haben alle drei Hauptgruppen zum Produktionsanstieg beigetragen. Besonders stark war der Anstieg bei den Herstellern von Investitionsgütern (+3,0 %). Die Vorleistungsgüterproduzenten erhöhten das Fertigungsvolumen um 1,3 % und die Hersteller von Konsumgütern um 1,0 %.

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe war im Juni+Juli arbeitstäglich bereinigt um 3,1 % höher als in den entsprechenden Monaten des Vorjahres. Der Vorjahresabstand der Industrieproduktion erhöhte sich dabei um 3,8 %, während die Bauleistung um 5,2 % unter dem Vorjahresstand blieb.

Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement: "Der Aufwärtstrend der Industrieproduktion hat sich bestätigt und wird sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Hierfür sprechen der dreimalige kräftige Anstieg der Auftragseingänge in der Industrie sowie die laut ifo und ZEW wieder wachsende Zuversicht in der Industrie, die sich in ihren Geschäftserwartungen ausdrückt."

(Quelle: BMWA, 7.9.05)

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